Praxis Janko Fischer
Janko Fischer
Dr. Gerbl-Straße 20
86916 Kaufering

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News

Parodontitis erhöht Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Viele Betroffene wissen nicht: Die Entzündung bei einer Parodontitis kann Herzinfarkt und Schlaganfall begünstigen. Hierauf macht die Initiative proDente anlässlich des Weltherztags aufmerksam.

Der Weltherztag findet jedes Jahr am 29. September statt und ist eine Initiative der World Heart Federation (WHF), einem Zusammenschluss von Herzstiftungen und kardiologischen Fachgesellschaften aus mehr als 100 Ländern. „Dass Faktoren wie Diabetes, Bluthochdruck sowie hohe Cholesterinwerte das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen fördern, ist allgemeinhin bekannt“ erklärt Dirk Kropp, Geschäftsführer der Initiative proDente e.V. „Dass sich aber auch die Entzündung bei einer Parodontitis ungünstig auf die Gesundheit von Herz und Kreislauf auswirken kann, zeigen wissenschaftliche Erkenntnisse der letzten Jahre.“ So haben Entzündungen an den Zähnen und im Mund Einfluss auf die Gesundheit des gesamten Körpers.
Parodontitis und Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Eine Parodontitis, früher als Parodontose bezeichnet, ist eine Entzündung des Zahnhalteapparates. Hauptverantwortlich für die Entzündung sind Bakterien, die an den Zähnen als Beläge anhaften. Werden sie nicht durch die tägliche Mundhygiene regelmäßig entfernt, reagiert der Körper zunächst mit einer Zahnfleischentzündung. Besteht die Entzündung über längere Zeit, können durch das Einreißen des Verbundes zwischen Zahnfleisch und Zahn Zahnfleischtaschen entstehen. Von hier können die Bakterien und Entzündungsmediatoren ins Gewebe und in die Blutbahn gelangen. So können sie an anderen Stellen im Körper weitere Entzündungen auslösen, die Elastizität von Blutgefäßen herabsetzen und Arteriosklerose fördern. Nachweislich haben Patienten mit einer Parodontitis ein höheres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Gute Mundhygiene beugt Parodontitis vor

Für eine gute Mundgesundheit: Zweimal täglich Zähne putzen mit fluoridhaltiger Zahnpasta. Einmal täglich sollte Zahnseide oder eine Zahnzwischenraumbürste zum Einsatz kommen. Bei halbjährlichen Kontrollen kann der Zahnarzt Erkrankungen frühzeitig erkennen und behandeln. Regelmäßige professionelle Zahnreinigungen tragen ebenfalls zur Erhaltung der Mundgesundheit bei. Die fortgebildete Mitarbeiterin entfernt in der Zahnarztpraxis bakterielle Beläge sowie Verfärbungen und gibt Hinweise zur Optimierung der Mundhygiene zu Hause. 



Leserfrage: "Was muss ich bei der Zahnpflege im Alter beachten?"

Frage von Hannelore S. aus Bonn an Professor Dr. Stefan Zimmer, Sprecher der Informationsstelle für Kariesprophylaxe und Lehrstuhlinhaber für Zahnerhaltung und Präventive Zahnmedizin an der Universität Witten/Herdecke. Was muss ich bei der Zahnpflege im Alter beachten? Im Wesentlichen unterscheidet sich die Zahnpflege 60 plus nicht von der im Erwachsenenalter, die auf den vier Säulen der Kariesprophylaxe basiert. Dazu gehört vor allem eine gewissenhafte Zahnpflege: Mindestens zweimal täglich putzen und auch die Zahnzwischenräume mit einer Interdentalbürste oder Zahnseide reinigen. Viele ältere Menschen bekommen allerdings irgendwann Schwierigkeiten, die Plaque richtig zu sehen und sind motorisch nicht mehr so geschickt. Daher rate ich zu Zahnbürsten, die einen breiten gummierten Griff haben – am besten elektrisch, z. B.  mit Schall.

Einen besonderen Stellenwert nehmen bei der Zahnerhaltung Fluoride ein, die den Zahnschmelz widerstandsfähig machen und vor Säuren schützen. Daher sollten schon ab dem 6. Lebensjahr Zahnpasten mit einem Fluoridgehalt von 1.450 ppm verwendet werden. Bei älteren Menschen ist Wurzelkaries an frei liegenden Zahnhälsen ein besonderes Problem. Sie schreitet besonders schnell voran und ist schlecht zu behandeln. Um ihr vorzubeugen, sollte zweimal täglich eine Mundspülung mit Fluorid und antibakteriellen Wirkstoffen angewendet werden. Der behandelnde Zahnarzt kann außerdem eine Zahnpasta mit erhöhtem Fluoridgehalt verschreiben, die Wurzelkaries besonders wirksam vorbeugt. Darüber hinaus ist die zahnärztliche Kontrolle inklusive Zahnreinigung unerlässlich. Zu guter Letzt hilft eine ausgewogene, zahngesunde Ernährung dabei, die Zähne gesund zu erhalten. Dabei sollte im Haushalt fluoridiertes Speisesalz verwendet werden – ein Leben lang. Die Fluoride aus Zahnpasta und Salz wirken direkt an der Zahnoberfläche und schützen vor dem Abbau von Mineralstoffen aus dem Zahnschmelz. Viele über 60-Jährige leiden außerdem unter Mundtrockenheit, welche Zahnfleischerkrankungen und Karies begünstigt. Betroffene sollten regelmäßig trinken und Lebensmittel mit einem hohen Wassergehalt, wie Obst und bissfestes Gemüse, verzehren. Zwischen den Mahlzeiten können außerdem zuckerfreie Bonbons oder Kaugummis die Speichelproduktion fördern.

Sind Implantate, Kronen oder Brücken vorhanden, empfehle ich, diese mit einer Interdentalbürste auch am Zahnfleischrand gründlich zu reinigen. Hat man bereits herausnehmbare Dritte, sollten diese genauso gepflegt werden wie die eigenen Zähne. Nach dem Essen wird die Prothese unter fließendem Wasser abgespült und zweimal täglich mit der Prothesenbürste gereinigt. Um Entzündungen vorzubeugen, ist es wichtig, die Prothese vor allem von innen zu putzen, wo sie auf dem Zahnfleisch aufliegt. Eine Zahnpasta sollte man für das Reinigen der Prothese nicht verwenden. Der Kunststoff ist viel weicher als der Zahn und wird daher schnell weggeputzt. Dadurch büßt die Prothese an Funktion ein und sieht auch nicht mehr so schön aus. Besser ist ein Spülmittel.



3. Jahresbericht der Zahnärztlichen Patientenberatung

Die Zahnärztliche Patientenberatung der Kassenzahnärztlichen Vereinigungen und (Landes-)Zahnärztekammern ist im deutschen Gesundheitswesen schon lange eine der wichtigsten Anlaufstellen für gesicherte Patienteninformationen. Die Ergebnisse des für Patienten kostenfreien Beratungsangebots werden nach einheitlichen Kriterien erfasst, wissenschaftlich ausgewertet und veröffentlicht. Der heute von Kassenzahnärztlicher Bundesvereinigung (KZBV) und Bundeszahnärztekammer (BZÄK) vorgestellte 3. Jahresbericht zur wissenschaftlichen Evaluation der zahnärztlichen Patientenberatung rückt diesmal als Schwerpunktthema die Kostentransparenz in den Fokus.

Insgesamt wurden im Jahr 2018 bundesweit 35.532 Beratungen geleistet (2017: 34.804). Davon fanden etwa 6.200 Beratungen zu Fragen statt, die Ratsuchende im Zusammenhang mit Behandlungskosten stellten: Ist die Geldforderung der Praxis korrekt? Wie ist der Heil- und Kostenplan zum Zahnersatz zu verstehen? Warum kann die Rechnung vom HKP abweichen?

Dr. Wolfgang Eßer, Vorsitzender des Vorstandes der KZBV: „Patienten und Patientinnen haben beim Thema Kosten in der Praxis aufgrund komplexer gesetzlicher Vorgaben Bedarf an allgemeinverständlichen Informationen. Mit ihrem umfassenden Leistungsportfolio tragen unsere Beratungsstellen seit vielen Jahren dazu bei, Anfragen in der Regel abschließend zu beantworten und damit die Patientensouveränität zu stärken. Das bestätigt uns in unserem Anspruch, bei allen Versorgungsfragen - direkt nach der Zahnarztpraxis - der richtige Ansprechpartner zu sein.“ Vor dem Hintergrund der voranschreitenden Digitalisierung arbeite die Zahnärzteschaft zudem intensiv daran, die Aufklärung in den Praxen auch mithilfe technischer Unterstützung weiterzuentwickeln. „Wir wollen Patienten passgenaue Informationen bieten, die sie wirklich benötigen und denen sie vertrauen können.“ Um Verständnisschwierigkeiten weiter abzubauen, erarbeiten KZBV und KZVen derzeit ein neues Patientenformular für geplante Versorgungen mit Zahnersatz. „Der für Patienten mitunter komplizierte Heil- und Kostenplan soll dann künftig nur noch im Innenverhältnis von Praxis und Kostenträger als Antragsformular genutzt werden.“

Prof. Dr. Dietmar Oesterreich, Vizepräsident der BZÄK: „Gerade in der jetzigen Zeit, in der der zahnärztliche Sektor von externen Akteuren unter ständigem Kommerzialisierungsdruck steht, ist das Vertrauensverhältnis zwischen Zahnarzt und Patient essenziell. Vertrauen entsteht auf der Grundlage einer ausführlichen Aufklärung und ist von wesentlicher Bedeutung für den Behandlungserfolg. Gerade bei den Kosten kommt es manchmal zu Missverständnissen. Deshalb ist es wichtig und auch vorgeschrieben, dass der Zahnarzt den Patienten umfassend aufklärt und ihm alle Behandlungsalternativen inklusive Kosten aufzeigt. Außerdem sollte der Patient schriftliche Unterlagen erhalten, die er in Ruhe zu Hause nochmals prüfen kann. Sollten dennoch Fragen beim Patienten bleiben, kann er sich auch bei den zahnärztlichen Beratungsstellen Rat holen. Diese leisten damit einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der Gesundheitskompetenz der Patienten.“

3. Jahresbericht zur Evaluation der zahnärztlichen Patientenberatung - zentrale Ergebnisse

Die meisten Ratsuchenden (85 Prozent) sind gesetzlich, circa 7 Prozent sind privat krankenversichert. Das entspricht in etwa den jeweiligen Anteilen der Gesamtbevölkerung.

In mehr als 81 Prozent der Gespräche konnte das Anliegen der Patienten abschließend bearbeitet werden.

55 Prozent aller Beratungen betreffen Kosten- und Rechtsfragen, darunter zu Geldforderungen, Patientenrechten und zu zahnärztlichen Berufspflichten.

In einem weiteren Viertel (27 Prozent) wurde die Beratungsstelle kontaktiert, um Auskünfte zu Adressen von zahnärztlichen Organisationen, zum Bonusheft oder zu anderen Verbraucher- und Servicethemen zu erhalten.

Spezifische Informationsbedürfnisse zu konkreten zahnmedizinischen Verfahren und Therapien stellen in jedem siebten Fall (13 Prozent) den vorrangigen Beratungsanlass dar, während der Wunsch nach allgemeinen zahnmedizinischen Informationen mit 5 Prozent eher selten zu einem Beratungskontakt führt.

Auch patientenrechtliche Anfragen, etwa zur Möglichkeit einer Zweitmeinung oder zum Einsichtsrecht in die eigenen Krankenunterlagen, waren mit circa 4.600 Beratungskontakten recht häufig, während Beratungen zu zahnärztlichen Berufspflichten mit gut 1.100 Kontakten weniger ins Gewicht fielen.  

Die Zahnärztliche Patientenberatung

Die bundesweit etablierten Beratungsstellen von KZVen und Zahnärztekammern geben seit vielen Jahren persönlich, postalisch, telefonisch und per E-Mail Auskunft zu Behandlungen, Therapiealternativen sowie zu Risiken bei bestimmten Eingriffen. Sie beantworten Fragen zur Kostenübernahme durch Krankenkassen und zu Privatrechnungen. Gutachter- und Schlichtungsstellen leisten wertvolle Beiträge für die konstruktive Vermittlung zwischen Zahnärzten und Patienten. In der vertragszahnärztlichen Versorgung trägt das kürzlich durch den Gesetzgeber bestätigte Gutachterwesen maßgeblich zur Klärung offener Behandlungsfragen bei und dient damit direkt den Patienten.



Zahnpflege damals und heute: Vom Stöckchen zur elektrischen Bürste

Rund 18 Euro gibt jeder Deutsche jährlich für seine Zahnpflege aus – dabei verbraucht er durchschnittlich rund 5,7 Tuben Zahnpasta, 3,5 Zahnbürsten und 10 Meter Zahnseide [1,2]. Zwar entspricht das noch immer nicht den von der Bundeszahnärztekammer empfohlenen Mengen, doch hat sich die Mundgesundheit in Deutschland über die letzten Jahrzehnte eklatant verbessert. Aber wie war es eigentlich früher? Pflegte man die Kauwerkzeuge im alten Ägypten überhaupt? Wann wurde die Zahnbürste erfunden und wann die erste Zahnpasta auf den Markt gebracht? Antworten gibt die Informationsstelle für Kariesprophylaxe.

Zahnpflege vor Jahrtausenden

Aufgrund der High-Tech-Geräte und Erfindungen, die es rund um die Zahnpflege gibt, könnte man meinen, die Zahnpflege sei eine Errungenschaft moderner Zivilisation – mitnichten! Bereits vor 130.000 Jahren waren Neandertaler in der Lage, Zahnschmerzen zu behandeln. Sie schabten Karies mit Werkzeugen aus, aßen salicylsäurehaltiges Pappelholz zur Schmerzlinderung und nutzten regelmäßig Zahnstocher aus Knochen oder Holz [3-5]. „Von den Ägyptern weiß man außerdem, dass sie morgens die Zähne mit Natron spülten und mit einem Pulver pflegten [6]“, erklärt Dr. Gudrun Rojas, Leiterin des Zahnärztlichen Dienstes in Brandenburg an der Havel und stellvertretende Sprecherin der Informationsstelle für Kariesprophylaxe. Im Mittelalter bemühten sich die Menschen mit Mundspülungen und Gewürzen um besseren Atem. Gegen den „Zahnwurm“ (Karies) war jedoch kein Kraut gewachsen – faule Zähne wurden vom Bader gezogen [7].

Vom Stöckchen zur Bürste

Die ursprünglichste Zahnbürste ist wohl der Miswak, ein Zweig des Zahnbürstenbaumes (Salvadora persica), den schon der Prophet Mohammed benutzt haben soll. Auch in Indien dienten die Zweige schon früh der Schmerzstillung und Pflege [8]. „Die Hölzer werden abgekaut, bis sich die Fasern an einem Ende aufspalten und ‚Borsten‘ entstehen. Interessant ist, dass der Zahnbürstenbaum antimikrobielle, antioxidative, betäubende sowie antientzündliche Eigenschaften [9]   besitzt“, so Dr. Rojas, In China gab es um 1500 n. Chr. Zahnbürsten mit Schweineborsten, die an Knochen oder Bambus befestigt waren [7]. Im Jahr 1780 brachte der Engländer William Addis die ersten professionellen Zahnbürsten aus Kuhknochen und -borsten auf den Markt [10]. Nach der Erfindung des Nylons wurden 1938 dann erstmals Kunststoffborsten eingesetzt, die vor 1950 jedoch noch viel zu hart waren. Erstaunlicherweise ließ schon 1880 ein Dr. Scott den Prototyp einer elektrischen Zahnbürste patentieren, es dauerte jedoch noch bis in die 1950er und -60er-Jahre bis ausgereiftere Produkte auf den Markt kamen. Ab den 80ern konnten sich die elektrischen Bürsten langsam in den Haushalten etablieren. In den 90ern folgten dann die Pulsationstechnik sowie erste Schallzahnbürsten. Seit 2014 gibt es gar „smarte“ Modelle, die mit dem Handy kommunizieren [11,12].      

Die Erfindung der Zahncreme

Als Erfinder der Zahncreme gilt Washington W. Sheffield, der dank Glycerin 1850 erstmals die pastöse Konsistenz erreichte. Nachdem sein Sohn von Malertuben inspiriert auch die erste Zahnpastatube entwickelte und die Formulierung so haltbar machte, begann 1896 die Erfolgsgeschichte von „Dr. Sheffields Creme Dentifrice“ und die der Firma Colgate & Company [13]. In Deutschland gelang dem Dresdner Apotheker Dr. phil. Ottomar Heinsius von Mayenburg 1907 der Durchbruch. Die Marke „Chlorodont“ wurde auch dank des geschickten Marketings und modernen Designs schnell als Weltneuheit wahrgenommen. Mayenburg trug mit seiner Werbung maßgeblich dazu bei, die Zahngesundheit wieder in das Bewusstsein der Menschen zu bringen, indem er mit dem noch immer beliebten Märchen des „Zahnwurms“ aufräumte. Mit Gründung der Leo-Werke in Dresden gelangte Chlorodont in die ganze Welt. Doch nach dem Tod des Erfinders verlor das Unternehmen seine Identität und die Marke wurde in den Westen verkauft, wo die Familie nach dem zweiten Weltkrieg erneut ihr Glück versuchte – aber ohne Erfolg. Die 1952 verstaatlichten Leo-Werke wurden als VEB Elbe-Chemie zum Alleinhersteller für Zahnpflegemittel in der DDR. Seit 1990 produziert die Firma DENTAL-Kosmetik als Nachfolger des VEB Elbe-Chemie weiterhin Zahncreme in Dresden. Auch die Marke Chlorodont ist wieder im Besitz der Firma. Neben vielen neuen Produkten, stellt DENTAL-Kosmetik auch noch die DDR-Kinderzahncreme Putzi her [14,15].

Die heutigen Empfehlungen

Heute sollten Kinder wie Erwachsene fluoridierte Zahnpasten nutzen. Je nach Alter gibt es Empfehlungen zu Fluoridkonzentration und Menge. Zusätzlich trägt die Verwendung von fluoridiertem Speisesalz bei der Zubereitung von Mahlzeiten wirksam zur Kariesprophylaxe bei. Doch wie sieht die richtige Bürste aus? „Neueste Studien zeigen, dass elektrische Zahnbürsten Handzahnbürsten überlegen sind. Das gilt sowohl für rotierend-oszillierende als auch für Schallzahnbürsten“, erläutert Professor Dr. Stefan Zimmer, Sprecher der Informationsstelle für Kariesprophylaxe und Lehrstuhlinhaber für Zahnerhaltung und Präventive Zahnmedizin an der Universität Witten/Herdecke. „Auf jeden Fall sollten die Zahnbürsten aber abgerundete Kunststoffborsten besitzen und nach zwei bis drei Monaten gewechselt werden. Außerdem ist eine gute Technik wichtig: Handzahnbürsten schräg am Übergang vom Zahnfleisch zum Zahn ansetzen, anschließend vier bis fünf Mal an der gleichen Stelle von „Rot nach Weiß“ auswischen – und das mindestens zweimal täglich. Elektrische Zahnbürsten funktionieren teilweise anders und müssen nach Herstellerempfehlung angewendet werden. Außerdem rate ich zur täglichen Anwendung von Zahnseide beziehungsweise Interdentalbürsten, um die Zahnzwischenräume sauber zu halten“, resümiert Zimmer.





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Airflow-Geräte

Pulver-Strahl-Geräte, mittels derer Verfärbungen an den sichtbaren Zahnflächen entfernt werden können, ohne dass der Zahnschmelz angegriffen wird.