Praxis Janko Fischer
Janko Fischer
Dr. Gerbl-Straße 20
86916 Kaufering

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News

Bröckelnde Kinderzähne: Kreidezähne brauchen besonderen Kariesschutz

Während über 80 Prozent der Zwölfjährigen kariesfrei sind, leiden gleichzeitig knapp 30 Prozent in dieser Altersgruppe an der so genannten Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation (MIH).1 Bei dieser speziellen Form der Schmelzbildungsstörung, auch „Kreidezähne“ genannt, sind die Zähne weiß-gelblich oder bräunlich fleckig, teilweise porös und weisen eine raue, zerfurchte Oberfläche auf. Jede Berührung ist schmerzhaft. Betroffen sind meist die ersten bleibenden Backenzähne, die schon so geschädigt aus dem Kiefer wachsen. Seltener kommt die MIH auch an den zweiten Milchbackenzähnen und oberen bleibenden Schneidezähnen vor.

Besonders kariesanfällig

Kreidezähne sind besonders kariesanfällig. Grund sind fehlende Mineralien im Zahnschmelz, die raue, zerfurchte Zahnoberfläche, auf der sich mehr Zahnbelag ansiedeln kann und die sich gleichzeitig schlechter reinigen lässt, sowie meist unzureichende Mundhygiene, da die Zähne sehr schmerzempfindlich sind. Für die betroffenen Kinder kann schon ein Lufthauch schmerzhaft sein; Essen, Trinken und Zähneputzen werden zur Qual. Dies beeinträchtigt nicht nur das tägliche Leben der betroffenen Kinder, sondern erschwert auch die Behandlung beim Zahnarzt.

Intensive Prophylaxe mit Fluoriden

„Damit die betroffenen MIH-Zähne nicht auch noch kariös werden, muss neben einer gründlichen Mundhygiene eine intensive Kariesprophylaxe betrieben werden“, so Dr. Eberhard Riedel von der Informationsstelle für Kariesprophylaxe und niedergelassener Zahnarzt in München. Dabei können sich betroffene Eltern an dem Konzept der 4 Säulen der Kariesprophylaxe orientieren. Dies umfasst neben der zahngesunden Ernährung ohne häufigen Zuckerkonsum die regelmäßige Zahnpflege und die Anwendung von Fluoriden. Diese sollte über fluoridiertes Speisesalz und fluoridhaltige Zahnpasta erfolgen. „Bei Kindern mit MIH im Milchgebiss sollten die Eltern unbedingt darauf achten, dass beim zweimal täglichen Zähneputzen mit Kinderzahnpasta die Zahnpasta in Kontakt mit dem geschädigten Zahn kommt. Sind die ersten bleibenden Zähne durchgebrochen, sollte zusätzlich zweimal täglich eine fluoridhaltige Mundspüllösung oder einmal wöchentlich ein hoch konzentriertes Fluoridgelee verwendet werden“, empfiehlt Riedel. „Regelmäßige Kontrollen durch den Zahnarzt im Abstand von drei bis sechs Monaten, bei denen die Zähne nach Bedarf mit Fluoridlack behandelt werden, können dann einen optimalen Schutz gewährleisten.“

Frühe Diagnose

Der Zahnarzt rät Eltern, regelmäßig zur Vorsorgeuntersuchung zu gehen, wenn die bleibenden Zähne durchtreten. Im Alter von etwa acht Jahren sind meist alle vier bleibende Backenzähne und Schneidezähne durchgebrochen, sodass spätestens dann eine genaue Diagnose erstellt werden kann. Je früher MIH erkannt und behandelt wird, desto besser, v.a. wenn nicht nur eine milde sondern mittelschwere bis schwere Form der MIH vorliegt. „Die Frühdiagnostik durch den Zahnarzt ist auch deshalb ratsam, weil Eltern die typischen Flecken auf den Zähnen oft mit einer harmlosen Fluorose verwechseln“, weiß Riedel aus seiner Praxis zu berichten. „Die eher harmlose Fluorose entsteht durch zu viel Fluorid, wenn beispielsweise neben fluoridhaltiger Zahnpasta und fluoridiertem Speisesalz zusätzlich Fluoridsupplemente in Tablettenform gegeben werden. Im Gegensatz zur MIH bleibt der Zahnschmelz bei einer Fluorose jedoch intakt.“

Ursachen noch unbekannt

Über die Ursachen der MIH ist noch sehr wenig bekannt. Vermutet wird, dass eine Störung während der Zeit der Schmelzbildung der ersten bleibenden Zähne auftritt, also zwischen dem achten Schwangerschaftsmonat und dem vierten Lebensjahr. Diskutiert werden unterschiedliche Ursachen: Der Weichmacher Bisphenol A, der in Kunststoff enthalten ist und über die Nahrung aufgenommen wird, spielt eine wesentliche Rolle, wie Tierversuche zeigen. Die MIH scheint aber von vielen Faktoren abhängig zu sein. Weitere mögliche Ursachen könnten Probleme während der Schwangerschaft, Infektionskrankheiten, Antibiotikagaben oder Windpocken sein, ebenso wie Einflüsse durch Dioxine aber auch Erkrankungen der oberen Luftwege. Quellen:

(1)   Jordan A.R., Micheelis W. (2016) Fünfte Deutsche Mundgesundheitsstudie. Hrsg. Institut der Deutschen Zahnärzte (IDZ), Köln



Diabetes und Parodontitis: ein gefährliches Duo

Berlin – Rund elf Millionen Menschen in Deutschland leiden unter einer behandlungsbedürftigen Entzündung des Zahnhalteapparates. Besonders schwer betroffen von einer Parodontitis sind Patienten mit Diabetes Typ 1 und 2: Sie haben ein dreifach erhöhtes Risiko, an Parodontitis zu erkranken und verlieren mehr Zähne, wobei sich gleichzeitig die Einstellung des Blutzuckerspiegels durch die Zahnfleischerkrankung verschlechtert. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) rät daher allen Diabetespatienten zur gründlichen Mundhygiene und regelmäßigen Zahnarztkontrolle. Darüber hinaus ist es wichtig, auf die Blutzuckereinstellung achten, um das Parodontitis-Risiko zu senken.

Parodontitis ist die häufigste chronische Erkrankung weltweit. Als Hauptauslöser für die Entzündung des Zahnhalteapparates gilt der bakterielle Zahnbelag. Dieser führt zu einer oberflächlichen Entzündung des Zahnfleisches – der Gingivitis –, die sich unbehandelt zur Parodontitis ausweiten kann. „Außer mangelnder Mundhygiene sind Rauchen, Stress und genetische Faktoren Ursachen für diese chronische Entzündung“, erklärt DDG-Präsident Professor Dr. med. Dirk Müller-Wieland. Ein weiterer großer Risikofaktor ist der Diabetes mellitus.

„Ist der Blutzuckerspiegel des Diabetespatienten schlecht eingestellt, steigt das Risiko für Parodontitis stark an“, betont Müller-Wieland. „Auch ist dann die Zahnfleisch-Behandlung komplizierter, der Krankheitsverlauf schwerer, ein Zahnverlust häufiger.“ Umgekehrt verschlechtert eine Parodontitis wiederum die Blutzuckereinstellung – mit der Tiefe der Zahnfleischtaschen steigt auch der Langzeit-Blutzuckerwert an. Untersuchungen haben gezeigt, dass die Sterblichkeit von parodontal erkrankten Diabetespatienten höher ist als bei Menschen mit gesundem Zahnfleisch. Grund sind Entzündungsprozesse, die sich unter anderem negativ auf das Herz auswirken.

Das Schwierige an der Erkrankung: Parodontitis verursacht selten Schmerzen. „Es ist daher wichtig. Unbedingt auf erste Warnzeichen wie Zahnfleischbluten, geschwollenes Zahnfleisch, Mundgeruch, Änderungen der Zahnstellung oder länger werdende, gelockerte Zähne zu achten“, betont DDG Experte Priv. Doz. Dr. med. Erhard Siegel. Die DDG rät zudem zu regelmäßigen zahnärztlichen Untersuchungen, um jegliches Risiko auszuschließen.

Bei der zahnärztlichen Früherkennungsuntersuchung erkennt der Arzt mithilfe des „Parodontalen Screening Indexes“ (PSI) bereits frühe Formen der Parodontitis und kann sie behandeln. „Insbesondere Menschen mit Diabetes sollten mindestens einmal jährlich zur Kontrolle beim Zahnarzt gehen“, empfiehlt Siegel. Der Verzicht auf Rauchen, eine ausgewogene Ernährung sowie die Vermeidung von Übergewicht und Stress können das Parodontitis-Risiko weiter senken. Für eine erste Einschätzung, wie hoch das eigene Parodontitis-Risiko ist, stellt die Deutsche Gesellschaft für Parodontologie (DG Paro) online einen Selbsttest zur Verfügung: https://www.dgparo.de/media/download-5a1fbed30aef0

„Auch Diabetologen, Haus- und Zahnärzte sollten für dieses Thema zunehmend sensibilisiert werden“, fordert Müller-Wieland. „Denn in Deutschland wissen etwa zwei Millionen Menschen nicht, dass sie an Diabetes erkrankt sind und folglich ein erhöhtes Risiko für Parodontitis besitzen.“ Alle beteiligten Fachärzte seien aufgerufen, mehr Aufklärung und Prävention in ihre Praxen zu bringen. „Beispielsweise könnten Screening-Maßnahmen wie ein Diabetestest in Zahnarztpraxen oder die Aufnahme des Zahnstatus in die hausärztliche Anamnese eine bessere Parodontitis-Vorsorge gewährleisten", schlägt Siegel vor.

Um die Zusammenarbeit zwischen Ärzten und Zahnärzten zu intensivieren, arbeitet die DDG derzeit an einer neuen AWMF-Leitlinie „Diabetes und Parodontitis“. Sie soll wichtige Erkenntnisse zur Wechselwirkung zwischen beiden Erkrankungen vermitteln und konkrete Empfehlungen zur Betreuung und Früherkennung geben. 



Auf dem richtigen Weg...

Das Bundeskabinett beschließt heute das Gesetz zur Stärkung des Pflegepersonals (PpSG). Insbesondere mit der Freistellung von Krankenfahrten von einer expliziten Genehmigung durch die Krankenkasse und mit der vorgesehenen Regelung zu Videosprechstunden wurden dabei zwei zentrale Forderungen der Vertragszahnärzteschaft aufgegriffen. Dazu sagte der Vorsitzende des Vorstandes der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV), Dr. Wolfgang Eßer:

„Um in Heimen und im häuslichen Umfeld die zahnärztliche Versorgung von älteren und pflegebedürftigen Menschen sowie von Patienten mit einer Behinderung schneller zu ermöglichen, sind die vorgesehenen Maßnahmen ein weiterer wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Längst nicht alle notwendigen Behandlungen können in stationären Einrichtungen oder in der ambulanten Pflegesituation erbracht werden. Weil es in der Regel aber an den technischen und hygienischen Voraussetzungen vor Ort fehlt, müssen die Patienten in vielen Fällen zur Behandlung in die Zahnarztpraxis gebracht werden. Hierzu ist bislang neben der ärztlichen Verordnung einer Krankenfahrt auch die vorherige Genehmigung der Krankenkasse erforderlich. Ein erheblicher und völlig unnötiger bürokratischer Aufwand für Zahnärztinnen und Zahnärzte, Pflegepersonal und Kassen, werden diese Fahrten bislang doch immer anstandslos genehmigt. Der Wegfall dieser Regelung verringert also künftig nicht nur Bürokratismus, sondern wird auch wesentlich dazu beitragen, die Patienten schneller zu versorgen.“

Auch die aufgenommenen Vorgaben für Videosprechstunden im zahnärztlichen Bereich begrüßte Eßer: „Die aufsuchende Betreuung im stationären und häuslichen Umfeld ist eine immense Herausforderung für den Berufsstand. Deshalb müssen gerade dort alle technischen Innovationen, so auch telemedizinische Leistungen und Videosprechstunden immer dann eingesetzt werden können, wenn mit ihrer Hilfe eine effizientere und effektivere Versorgung organisiert werden kann. Sinnvolle Einsatzmöglichkeiten für entsprechende Technik gibt es auch im zahnärztlichen Bereich viele.“

Kritik übte Eßer dagegen weiterhin an der geplanten Frist von drei Monaten für die Vermittlung von Kooperationsverträgen zwischen Heimen und Zahnärzten durch die Kassenzahnärztlichen Vereinigungen: „Fristen und Zwangsmaßnahmen sind auch hier kein guter Lösungsansatz. Statt zu drohen, sollte die Politik vielmehr motivierende Maßnahmen beschließen. Das wird auf Dauer eher helfen, die Herausforderungen der Zukunft gemeinsam zu lösen.“

Die Stellungnahme der KZBV zum PpSG sowie das zahnärztliche Konzept „Mundgesund trotz Handicap und hohem Alter“ können auf der Website der KZBV unter www.kzbv.de abgerufen werden.



Nicht nur Zucker in die Tüte

Für Erstklässler beginnt nach den Sommerferien die Schule. Der neue Ranzen steht schon lange vor Schulanfang zu Hause. Dem ersten Schultag wird wochenlang entgegen gefiebert. Traditionell gehört eine gut gefüllte Schultüte – auch häufig Zuckertüte genannt – zum Schulbeginn dazu. proDente hat für Eltern der ABC-Schützen eine praktische Checkliste entwickelt, damit zahngesunde Geschenke in die Tüte kommen.

In der Regel findet sich in der Schultüte am Tag der Einschulung viel Süßes. Herkömmlicher Zucker ist jedoch Nährstoff für Bakterien und kann Zahnkaries verursachen. Familie und Freunde sollten daher bewusst auswählen, welche Dinge sie schenken möchten.
Wenig Zucker viel Spaß

Natürlich darf auf einer Feier auch genascht werden. Aber mit Augenmaß. Eltern wählen dazu gezielt Lieblingssüßigkeiten ihres Kindes aus oder kaufen besser eine zahnfreundliche Alternative. Diese zuckerfreien Produkte tragen das Siegel „Zahnmännchen“, den bekannten weißen Zahn mit Schirm.
Kleine Geschenke für die Schultüte

„Es gibt viele kleine Geschenke, über die sich Erstklässler freuen“, erklärt Dirk Kropp, Geschäftsführer der Initiative proDente e.V. „Sie können Lust auf Schule vermitteln und sind eine zahnfreundliche Ergänzung der Schultüte.“

Wie wäre es z.B. mit lustigen Reflektoren, die zudem den Schulweg sicherer machen? Ein erster Schlüsselbund oder auch ein Portemonnaie unterstützen die zunehmende Selbständigkeit der Kinder. Daneben freuen sich die jungen Schulkinder über bunte Aufkleber für Hefte und Bücher, einen schicken Stift oder ein Bilderbuch. proDente hat kostenlose Angebote mit kindgerechten Informationen für die Mundgesundheit, die Eltern bestellen können.
Hier unsere kostenfreien Bilderbücher bestellen.
Hier unsere Checkliste zur zahngesunden Schultüte herunterladen





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Airflow-Geräte

Pulver-Strahl-Geräte, mittels derer Verfärbungen an den sichtbaren Zahnflächen entfernt werden können, ohne dass der Zahnschmelz angegriffen wird.